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Oh, du schöner Tag, ich habe einen Nachfolger!

Scharlatan

Wunder dieser Welt ist eine Nebenquest in Kingdom Come: Deliverance. Man erhält sie von einem Scharlatan in Sasau. Dieser nimmt Heinrich unter seine Fittiche und macht ihn zu seinem Schüler, um ihn in die Welt der Talismane, Reliquien und Glücksbringer einzuführen.

Erster Teil Bearbeiten

Als erste Aufgabe soll Heinrich drei Gegenstände besorgen:

  • Den Zahn des heiligen Prokop
  • Einen Zweig vom Richtfestbaum
  • Eine Katzenpfote, den Glücksbringer eines Sasauer Würfelspielers

Der Zahn des Prokop Bearbeiten

Prokop

Der ahnungslose Prokop.

Da der Scharlatan einsieht, dass es recht schwer sein könnte, an den Zahn eines Heiligen zu gelangen, beschließt er, dass auch der Zahn irgendeines Prokop reichen sollte. Zufälligerweise trägt ein Laienbruder des Klosters diesen Namen. Und Zahnschmerzen hat er sowieso.

Mit Erste Hilfe auf Stufe 2 kann Heinrich medizinischen Ratschlag erteilen und Prokop davon überzeugen, sich den Zahn ziehen zu lassen. Ab einem Redegewandtheit-Wert von 8 kann er versuchen, Prokop ohne Hintergrundwissen zu überzeugen. Alternativ kann Heinrich eine Schlägerei anzetteln.

Kann man Prokop überzeugen, muss man ihn zum Schmied begleiten, der ihm den Zahn zieht. Dabei darf man ihn nicht aus den Augen lassen, sonst bekommt Prokop kalte Füße, überlegt es sich anders und macht sich wieder auf den Rückweg. (Aufgrund eines Bugs in frühen Spielversionen, kann es passieren, dass Prokop zweimal versucht ins Dorf zu laufen, ohne erkennbaren Grund aber immer umkehrt, bis er beim dritten Mal zum Schmied in Klosternähe geht.)

Als Belohnung erhält Heinrich vom Scharlatan 5 Verbände.

Zweig des Richtfestbaums Bearbeiten

Richtfestbaum 2

Der Richtfestbaum links neben dem Fenster und das Baugerüst rechts.

Der Richtfestbaum befindet im weit oben an der Fassade der Klosterkirche in Sasau befestigt. Heinrich kann einen Zweig mithilfe von Pfeil und Bogen herunterschießen. Sollte der Schuss vom Boden aus sich als zu schwierig herausstellen, kann man auch das Baugerüst hinaufklettern, um die Entfernung zum Baum deutlich zu verringern.

Als Belohnung erhält Heinrich vom Scharlatan 3 Schützentränke.

Die Katzenpfote Bearbeiten

Sasauer Würfelspieler
Um an die Katzenpfote des Spielers zu gelangen, kann man sie ihm entweder für 150 Groschen abkaufen, ihn ab einem Stärke-Wert von 9 einschüchtern, oder gegen ihn im Würfelspiel antreten. Gewinnt man die Pfote im Spiel, bemängelt der Scharlatan zwar, dass die Pfote nun ihre Kraft verloren hätte, die Quest gilt trotzdem als geschafft.

Als Belohnung erhält Heinrich vom Scharlatan den Dreifaltigkeitswürfel.

Zweiter Teil Bearbeiten

Nachdem alle drei Gegenstände beschafft worden sind, möchte der Scharlatan, das Heinrich das Leichentuch eines kürzlich Verstorbenen aus der Dorfkirche beschafft. In der Dorfkirche wartet ein Angehöriger, des Toten, der Heinrich zunächst nicht in die Kirche lassen möchte. Spricht man mit anderen Dorfbewohnern und fragt, wer der Tote ist, erhält man folgende Hinweise, mit denen man den Hinterbliebenen überzeugen kann, ein Verwandter des Verstorbenen zu sein, um in die Kirche eingelassen zu werden:

  • Der Tote heißt Lokota und war ein anständiger Kerl.
  • Er war ein bekannter Metzger.
  • Er kam ursprünglich aus Wlaschim, das er wegen eines Streits mit seinem Bruder verließ.
  • Anfangs mochte ihn niemand in Sasau, da er dem anderen Metzger den Markt streitig machte, aber irgendwann haben sich alle damit abgefunden, weil Lokota ein guter Mensch war.
  • Er war mit Lucia verheiratet, die vor langer Zeit verstarb, was Lokota sehr mitgenommen und verändert hat.
  • Er hat zwei stramme, aufrichtige Söhne, Peter und Marek.
  • Peter ist humorlos und nimmt alles recht ernst.
  • Mark ist offener als sein Bruder, aber ein wenig abergläubisch.

Wenn man heimlich genug vorgeht, kann man dem in der Kirche aufgebahrten Toten das Leichentuch bzw. die Mönchskutte, die er trägt, stehlen. Alternativ kann man auch warten, bis der Verstorbene begraben wird, das Grab auf der Ostseite der Kirche, mit einer Schaufel ausheben und so an das Leichentuch gelangen.

Möchte man dem Scharlatan das Leichentuch übergeben, will er dies nicht in aller Öffentlichkeit tun und weist Heinrich an, die Übergabe im Haus des Scharlatans zu vollziehen. Die Übergabe wird jedoch von einem wütenden Mob unterbrochen, der ein Hühnchen mit dem Scharlatan zu rupfen hat. Dieser bittet Heinrich, sich darum zu kümmern, verschwindet durch ein Fenster und ruft Heinrich zu, dass in der Truhe eine Belohnung warte und er ihn doch in Ledetschko treffen solle.